| Gerhard Jüttner für Neckar-Zaber in den
Bundestag
Rede von Gerhard am 30. Juni auf der Nominierungskonferenz in Gemmrigheim Vorstellungsrede von Gerhard am 14. Juni 2005 in Marbach verheiratet, drei Kinder
Diplom-Betriebswirt (BA), Fachrichtung Versicherung SPD-Mitgluied seit 1974, SPD-Ortsvereinsvorsitzender in Tamm und Mitglied des Kreisvorstandes der SPD Ludwigsburg, in der AfA (SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen) aktiv Gewerkschaftsmitglied seit 1977 (ver.di) Elternbeirat an der Louis-Leitz-Schule Stuttgart-Feuerbach Pressesprecher von attac Ludwugsburg / Bietigheim-Bissingen Mitglied beim Touristenverein "Die NaturFreunde" sowie bei verschiedenen Tammer Vereinen Hobbies: Politik, Laufen |
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Zuerst der Mensch, dann das Geld
Geboren wurde ich am 26. Juli 1955 in Stuttgart als Sohn eines Kraftfahrers und einer Zeitungsausträgerin. Später arbeitete meine Mutter als Verwaltungsangestellte. Ich habe eine Zwillingsschwester, die ebenfalls SPD-Mitglied ist. Sie ist derzeit arbeitssuchend.
Ich habe bis heute nicht vergessen woher ich komme und welche Menschen vor allem auf unsere SPD angewiesen sind.
Jetzt gilt es eindeutig Position zu beziehen, jetzt müssen der von Franz Müntefering angestoßenen Kapitalismus-Diskussion Taten folgen. Dies ist der Antrieb meiner Bewerbung um die Bundestagskandidatur in Neckar-Zaber. Meine Kandidatur ist ein Angebot für eine entschiedene Politik für Arbeit und soziale Gerechtigkeit.
Der Platz der SPD ist an der Seite der ehrlich Arbeitenden und der sozial Schwachen. Die SPD muss einstehen für eine Gesellschaft, in der die Reichen für die Armen, die Jungen für die Alten, die Gesunden für die Kranken da sind. Hierfür stehe ich ganz persönlich, hierfür werde ich mich einsetzen.
Ganz konkret: Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und der Stärkung der Binnenkonjunktur muss ein Zukunftsinvestitionsprogramm für Infrastruktur, Bildung und kommunale Investitionen aufgelegt werden. Die Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege muss kommen. Ich setze mich für deutliche Korrekturen bei den Hartz-Gesetzen ein. Insbesondere langjährig Beschäftigte müssen einen längeren Anspruch auf Arbeitslosengeld bekommen. Auch die von der CDU durchgesetzte Absenkung der Zumutbarkeitskriterien sowie die Benachteiligung von Frauen sind rückgängig zu machen. Zu meinen Zielen gehören zudem die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und das Verbot von Geschlechterdiskriminierung bei Löhnen und Gehältern. Nicht zuletzt brauchen wir ein glaubwürdiges Programm für mehr Steuergerechtigkeit. Der Spitzensteuersatz muss wieder angehoben werden. Die Vermögenssteuer ist wieder zu erheben.
Mehr soziale Gerechtigkeit wagen!